Capitalist Realism

Two books recently published in Germany bear the title Kapitalistischer Realismus.

Kapitalistischer Realismus: Objekt und Kritik in der Kunst der 60er Jahre, by Stephan Strsembski, is published by Verlag Dr. Kovač (€78). It was reviewed by Hans Dickel in Kunstform.  Dickel quotes the author:

“Im Werkbegriff scheiden sich also die kapitalistischen Realisten in zwei Lager: Richter, Polke und Lueg unterstützen die ästhetische Reintegration der objektiven Umwelt in ihrer Kunst durch künstlerische, vor allem malerische Formung und Überformung der den Medien entnommenen Sujets und Motive. Vor allem Vostell und Brehmer beweisen in ihren Beiträgen zum kapitalistischen Realismus einen hiervon abweichenden Werkbegriff, der in Form von Collagen und technisch erzeugten Bildern den Bildakt vergleichsweise vereinfacht beziehungsweise auf einer rein technischen Ebene behandelt und so die persönliche Handschrift des Künstlers vernachlässigt oder ihn im anderen Extrem, wie im Fall von Vostells Verwischungen, als Pathosformel heraushebt.”

Kapitalistischer Realismus: Von der Kunstaktion zur Gesellschaftskritik, edited by Sighard Neckel (Campus Verlag, €30) includes:

  • Diedrich Diederichsen, “Menschen der Steigerung, Menschen der Macht: Die Nietzsche-Ökonomie”
  • Cornelia Klinger, “Kapitalismus in Bildern: Zwischen Oberflächen und Tiefenstrukturen”
  • Isabelle Graw, “Im Griff des Marktes? Über die relative Heteronomie von Kunst, Kunstwelt und Kunstkritik”

It was reviewed by Michael Schmid in Jungle World: Die linke Wochenzeitung and Harry Nutt in the Frankfurter Rundschau.